Gewässerverkrautung

Verkrautung flacher

Gewässer,

Lösungen für Gewässerwart: Wasserpest entfernen, Teichpflege,

Bekämpfung der Wasserpest

Angeln im Kraut, Tierschutz,
abgerissene Angelschnüre

 

 

Anschauen:

Interaktive Animation

Überdüngung eines Gewässers
Ein idyllisch-verträumter See am Waldesrand: Hier scheint die Natur noch in Ordnung zu sein … Doch plötzlich fährt ein Lastwagen vor und leitet Abwässer in den See! (Oder der Bauer düngt das Feld neben dem See.) Welche Folgen diese unkontrollierte Phosphor- und Stickstoffzufuhr für das biologische Gleichgewicht des Sees hat, kann hier interaktiv erkundet werden.

Die interaktive Animation beginnt an einem kleinen See, der die Heimat vieler Pflanzen und Tiere darstellt. In verschiedenen Episoden werden dem Benutzer die Gefahren der Überdüngung nahegebracht. An zwei Schlüsselszenen kann interaktiv in die Animation eingegriffen werden:
1) Ladefläche/Ladeklappe des LKW anklicken
2) Auf den schwimmenden Algenteppich klicken

Link:  https://www.planet-schule.de

Der Sauerstoffmangel, der somit durch die Überdüngung verursacht wird, ist die eigentliche Katastrophe. Fische und viele andere Seebewohner ersticken.

 


Gefahr durch Wasserpest! Die Wasserpflanze stellt eine echte Bedrohung für unsere Angelseen da. Wenn die Wasserpest abstirbt, wird durch die Verrottung der Biomasse dem Wasser der Sauerstoff entzogen werden!!! Dadurch kann es dann zu einem Fischsterben kommen!

 

Bekämpfung der 

Kanadische Wasserpest

(Elodea canadensis)

Übertag bei Sonneneinstrahlung geben die Wasserpflanzen Sauerstoff ins Wasser ab; nachts entziehen sie in erheblichem Maße dem Wasser wieder Sauerstoff. Hinzu kommt, dass absterbende Wasserpflanzen, sich langfristig am Boden zu Faulschlamm umwandeln. Faulschlamm zehrt auch Sauerstoff. Das gesamte Gewässer-gleichgewicht steht damit auf dem Spiel.

 

Ein häufiges Problem und

dessen Lösungs-möglichkeiten:

Vor allem flache Seen leiden oft unter dem Problem der starken Verkrautung. Das Wachstum und die Verbreitung der krautigen Unterwasserpflanzen ist manchmal so stark, dass die Ausübung der Angelfischerei nicht mehr möglich ist.

Ursache für die starke Entwicklung der Wasserpflanzen ist ein günstiges Zusammenwirken von Wassertiefe,  Lichtverhältnissen, Nährstoffangebot, Wassertemperatur und Fischbestand.

Aufgrund der geringen Wassertiefe kann das Sonnenlicht bis auf den Gewässergrund eindringen. Licht ist eine der Grundlagen für das Wachstum von Pflanzen. An vielen Gewässern fehlt ein naturnaher Gehölzbewuchs am Ufer, so dass die Sonne ungehindert in das Wasser strahlen kann. Vor allem aus der Landwirtschaft besteht eine dauernde Zufuhr von Nährstoffen, die das Pflanzenwachstum fördert. Durch die oft zu geringe Wassertiefe kann die Sonne das Wasser besonders stark erwärmen, was wiederum das Wachstum allgemein fördert. Ein Fischbestand, der aus zu vielen großen (fangreifen) Fischen besteht und womöglich noch viele besonders große (überständige) Karpfen aufweist, ist durch eine massive Ausscheidung und nur geringe Fixierung von Pflanzennährstoffen für ein starkes Pflanzenwachstum verantwortlich. Wenn dann auch noch Enten und Fische aus falsch verstandener Tierliebe gefüttert werden, kommen noch mehr Nährstoffe in das Wasser.

Die direkten Ursachen (hohe Nährstoffzufuhr und Lichteinstrahlung) können nur in geringem Rahmen bekämpft werden.


Fischereiliche

Bewirtschaftung 

Das Einsetzen nicht einheimischer Fische wie Gras-, Silber- und Marmorkarpfen ist gesetzlich verboten und bedarf einer Sondergenehmigung. Außerdem fressen diese Fische nicht jedes Kraut und sie verdauen das Pflanzenmaterial sehr schlecht. Sie tragen durch ihre Ausscheidungen erheblich zur Düngung bei. Dies gilt auch für besonders große Schuppen- oder Wildkarpfen, die deshalb unbedingt entnommen werden sollten. Eine Nahrungsaufnahme erfolgt bei den Gras- und Silberkarpfen außerdem nur bei Temperaturen über 15°C, also im Sommer, wenn die Wasserpflanzen bereits gewuchert sind.

Viel besser ist der Besatz mit jungen einheimischen Rotfeder(n), die als einzige Fischart fast ausschließlich Algen und Wasserpflanzen frisst. Rotfeder(n) fressen und verdauen auch bei niedrigen Wassertemperaturen, also auch bereits im Frühjahr, wenn die Pflanzen zu Keimen beginnen.

Ein Überbesatz mit großen Karpfen führt zwar zu einer starken Trübung des Wassers, weil die Fische den Boden aufwühlen. Das Licht kann nicht mehr so tief in das Wasser eindringen und das Wachstum der Pflanzen wird gehemmt. Dafür aber gelangen große Mengen an Nährstoffen aus dem Boden in das freie Wasser, die den Trübungseffekt wieder relativieren. Außerdem muss ein hoher Karpfenbestand meist gefüttert werden, was zusätzlich Nährstoffe in das Gewässer bringt. 



Mechanische Entkrautung 

Um den Krautmassen Herr zu werden bedarf es mechanischer Methoden. Gut funktioniert eine Egge aus der Landwirtschaft, die von zwei Traktoren mit je einer Seilwinde durch das Gewässer gezogen wird. Dabei werden die Wasserpflanzen ausgerissen und können mit der Egge aus dem Wasser gezogen werden. Dabei sind der Fantasie und den technischen Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Es werden bereits Ketten, Seile, Messer, Rechen, Krautharken und andere Geräte erfolgreich eingesetzt. Wichtig ist, dass möglichst viel Kraut vor der Blüte bzw. vor dem Beginn des Absterbens aus dem Gewässer entfernt wird. Ausreißen allein genügt nicht, nur die vollständige Entfernung (auch nicht am Gewässerrand liegen lassen!) vom Gewässer dient der Reduzierung der Nährstoffe. Für größere Wasserflächen gibt es die Möglichkeit, ein Mähboot einzusetzen. Dessen Reichweite liegt bei einer Wassertiefe von höchstens 2 Metern, aber....

Beispiel: BERKY V-förmige Schleppsense, Grundsense

 

ein Mähboot mit: V-förmige Schleppsense Dreiecksense kann bis 10 Meter Tiefe Wasserpest schneiden.  

(von Firma "Berky" )  

 

„Winterung“

verkrauteter Gewässer 

Bei Teichen, die abzulassen sind, kann die „Winterung“ ein gutes Mittel gegen das übermäßige Kraut sein. Bei der „Winterung“ wird das Wasser im Herbst vollständig abgelassen. Im Winter sollte dann der Gewässergrund möglichst tief gefrieren, damit die Dauerwurzeln und Rhizome der Pflanzen absterben. Das derartige Trockenlegen reduziert außerdem die Schlammdicke und die Nährstoffe darin ganz erheblich.



Abdeckung des

Gewässerbodens 

Nur bei kleineren Gewässern ist es möglich, einen Teil des Gewässergrunds mit Folie abzudecken. Das verhindert erfolgreich das Wachstum von Wasserpflanzen. Schwarze Folie, mit Baudrahtgittern beschwert, kann somit helfen, die Wasserfläche von Pflanzen frei zu halten.

 

Abdeckung des Gewässerbodens mit Jutematten

Der Angelverein Verden beteiligt mit acht weiteren niedersächsischen Angelvereinen an einem Projekt zur Bekämpfung der Wasserpest. Mit Jutematten, die zu Beginn der Vegetation im Wasser über die Pflanzen gelegt werden, soll das Wachstum der nicht heimischen Wasserpflanze eingegrenzt werden. Erfolge zeigten Pilotstudien in Irland und Bayern, allerdings fehlt es noch an der richtigen Technik wie sich am Sonnabend bei einem Versuch am Stedorfer Baggersee zeigte. (Anmerkung von Rhema-Werkzeuge: Die Sporen der Wasserpest werden sich auf die Jutematte niederlassen. Die Jutematten werden verrotten und eine gute Grundlage und Dünger für die Wassepest abgeben) 

 

Kalkung 

Die Kalkung mit gelöschtem Kalk oder - bei trockengelegten Teichen - mit Branntkalk tötet alles ab, was damit in Berührung kommt. Es wirkt auch gegen Pflanzen. Allerdings ist diese Methode nicht erlaubt und bedarf einer besonderen Genehmigung. Nachteil ist, dass der Kalk nach vollendeter Maßnahme wieder dem Pflanzenwachstum förderlich ist. Von einer Kalkung ist also dringend abzuraten.  


Angeln im Kraut:

Dies sind die Lieblingsplätze der Schleien. Sie sind dort gut getarnt und eine Menge Futter von vielen Arten von Wassertieren füllen ihre Mägen. Hier muss man erst vorsichtig eine Schneise (z.B. mit der Krautharke) ins Kraut reißen. In dieser Lücke bietet man mit einer feinen Pose gleich mehrere kleine Rotwürmer am Haken an.

 

Räume mit der Krautharke eine Schneise ins Kraut !!! Große Fische halten sich gerne in der Schneise auf!!!

 

Fischverluste durch abgerissene Angelschnüre 

Beim Angeln in verkrauteten Gewässern kommt es häufig vor, daß geharkte Fische sofort ins Kraut flüchten. Bei den folgenden Versuchen des Anglers, den Fisch aus dem Kraut zu befreien und zu landen, kommt es meist zum Abriß der Angelschnur, weil diese sich im Kraut verhängt. Häufig werden aber auch die Fischmäuler geschlitzt und im ungünstigsten Falle bleibt der Fisch mit der gesamten sogenannten Montage im Kraut hängen und verendet.

 

Angelplätze (wenn möglich) immer mit einer Krautharke von Wasserpest befreien!

Gewässerwart, Teichpflege, Angeln, Angelsport, Angelsee, Angelverein, Angelteich, Verkrautung flacher Gewässer mit Wassepest. Angeln im Kraut, Krautfeld, Krautharke, Karpfen,


Entnommen aus: 

http://www.anglerboard.de/board/showpost.php?p=587802&postcount=18

http://www.fisch-hitparade.de/showpost.php?p=2095&postcount=1

 

Schlamm absaugen  TIP 

Güllepumpe ausleihen: vom nächsten Bauerhof, Verpächter oder Feuerwehr


weitere Infos auf:

http://gewässerwart.de/

http://www.gw-forum.de/

 

SVNRW · Segler-Verband Nordrhein-Westfalen e.V.  

Wasserpest Elodea

In einigen Wasserportseen unserer Verbandsvereine wird der Wassersport seit Jahren durch die Wasserpest- Elodea eingeschränkt oder gar im Laufe der Saison unmöglich gemacht.  PDF....

https://svnrw.org/files/data/download-center/der-verband/Wasserpest-Umweltschutz.pdf

 

 

Alle Infos über Wasserpest
Elodea canadensis
Elodea canadensis Michx. (Hydrocharitaceae),
Kanadische Wasserpest

bereitgestellt vom:
Bundesamt für Naturschutz BN,
 


 

1,0 Beschreibung der Art

1.1 Aussehen

1.2 Taxonomie

1.3 Herkunftsgebiet

1.4 Biologie

2,0 Vorkommen in Deutschland

2.1 Einführungs- und Ausbreitungsgeschichte / Ausbreitungswege

2.2 Aktuelle Verbreitung und 
Ausbreitungstendenz

2.3 Lebensraum

2.4 Status und Invasivität der Art in benachbarten Staaten

3,0 Auswirkungen

3.1 Betroffene Lebensräume

3.2 Tiere und Pflanzen

3.3 Ökosysteme

3.4 Menschliche Gesundheit

3.5 Wirtschaftliche Auswirkungen

4,0 Maßnahmen

4.1 Vorbeugen

4.2 Allgemeine Empfehlungen zur Bekämpfung

4.3 Methoden und Kosten der Bekämpfung

5,0 Weiterführendes & Kontakte

5.1 Literatur & Links

Link: Bundesamt für Naturschutz BN

http://www.neobiota.de/12648.html

Die Wasserpest jetzt sofort entfernen!


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Verweise und Links

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Zeigen Sie der Wasserpest die Zähne

 

 

Wenn die Montagen ständig komplett von Grünzeug umhüllt werden, hilft meist nur noch eine spezielle Krautharke, sofern am jeweiligen Gewässer erlaubt!

   

Kontaktadresse: 

Krautharke gegen Wasserpest


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